Eine neue Terrasse soll viele Jahre halten und gut aussehen. Welches Material dafür das richtige ist, hängt weniger vom Geschmack allein ab als davon, wie Sie die Terrasse nutzen: Wie viel Sonne bekommt sie, sitzen Sie barfuß darauf, wie viel Pflege möchten Sie investieren? Hier die vier Materialien, die wir am häufigsten verbauen, im Vergleich.
Feinsteinzeug: pflegeleicht und fleckenunempfindlich
Feinsteinzeug-Platten sind sehr dicht und nehmen kaum Wasser auf. Rotwein, Fett vom Grill oder Laub hinterlassen deshalb selten dauerhafte Flecken. Die Platten gibt es in vielen Farben und Formaten, auch als großformatige Platten für ein ruhiges, modernes Bild. Wichtig ist eine fachgerechte Verlegung auf passendem Unterbau.
Naturstein: altert am schönsten
Naturstein ist jedes Stück ein Unikat. Er bekommt mit den Jahren Patina und wirkt dadurch eher schöner als abgenutzt. Ob als Polygonalplatten oder in geschnittenen Formaten – Naturstein passt besonders gut zu älteren Häusern und naturnahen Gärten.
Holz: warm unter den Füßen, braucht Pflege
Eine Holzterrasse fühlt sich angenehm an und wirkt wohnlich. Dafür braucht Holz Pflege: Ohne regelmäßiges Ölen vergraut es mit der Zeit. Das ist kein Mangel, sondern Geschmackssache – manche mögen gerade diese silbergraue Patina.
WPC: wenig Pflege, wird in der Sonne warm
WPC-Dielen aus einem Holz-Kunststoff-Verbund sehen holzähnlich aus und brauchen deutlich weniger Pflege als Holz. In praller Sonne werden sie allerdings spürbar wärmer – für eine Südterrasse, auf der Sie barfuß laufen, ist das ein Punkt, den Sie bedenken sollten.
Worauf es bei jedem Material ankommt
Egal welches Material Sie wählen: Über die Lebensdauer entscheidet vor allem, was darunter liegt. Wir achten deshalb bei jeder Terrasse auf:
- Unterbau: tragfähig und passend zum Belag, damit sich nichts setzt
- Gefälle: Regenwasser muss vom Haus weg abfließen
- Anschluss ans Haus: Abstand zur Abdichtung, damit kein Wasser an der Wand steht
- Übergänge: Stufen, Wege und Beete, die zur Terrasse passen
Was kostet eine neue Terrasse?
Das hängt vor allem vom Material, der Größe, dem nötigen Unterbau und davon ab, ob eine alte Terrasse zuerst weichen muss. Deshalb nennen wir den Preis nach einer Besichtigung vor Ort. Die Besichtigung und das Angebot sind für Sie kostenlos. Einen ersten Eindruck für die gesamte Außenanlage geben unsere Richtpreise.
Fazit
Das eine beste Terrassenmaterial gibt es nicht. Feinsteinzeug ist der pflegeleichte Allrounder, Naturstein der langlebige Klassiker, Holz das wohnlichste und WPC der pflegearme Kompromiss. Bei der Besichtigung bringen wir gern Muster mit, damit Sie die Materialien vor Ort vergleichen können. Mehr zu unserem Terrassenbau.
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